Angeklagte Krebsärztin begeht Selbstmord
Samstag, 29. Oktober 2011 23:56
Die Vorwürfe waren wohl nicht mehr zu ertragen. Die wegen 13-fachen 25.01.2011 Totschlags an Patienten angeklagte Krebsärztin Mechthild Bach hat sich selbst getötet. Ein Freund habe die 61-Jährige in ihrem Wohnhaus in Bad Salzdetfurth gefunden, sagt ihr Anwalt Matthias Waldraff. “Sie hat sich mit Medikamenten das Leben genommen.” Sieben Jahre lang hatte die Medizinerin versucht, die erschütternden Vorwürfe zu entkräften und glaubte sich auch auf einem guten Weg dazu. Vor einer Woche dann aber die Ernüchterung: Die Richter am Landgericht Hannover erklärten in einer Zwischenbilanz, dass in zwei Fällen sogar vieles auf Mord hinweise. In allen bislang erörterten sechs Fällen habe die Angeklagte mit zu hohen Schmerzmittel-Dosen den Tod der Patienten verursacht. Statt Wiederherstellung ihres Ansehens lebenslange Haftstrafe. Seine Mandantin habe nach dieser Einschätzung des Gerichts keine Perspektive mehr für sich gesehen, sagt ihr Anwalt. Ihr Gehen sei aber kein Schuldeingeständnis. “Ein Leben im Gefängnis, ein Leben ohne ihre Patienten, ist für Frau Dr. B kein Leben”, betont Waldraff, der seit der Bilanz des Gerichts täglich mit seiner Mandantin Kontakt hatte. Mechthild B. sah sich als Vertreterin einer ganzheitlichen Medizin, der die Qualität des Lebens im Zweifelsfall mehr wert ist als die bloße Zahl der gelebten Tage. Sie hatte ebenso viele Anhänger wie Kritiker. Zu jedem der 50 Prozesstage waren zahlreiche frühere Patienten der Krebsärztin gekommen, um die Frau zu …
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Zehnter Konstanzer Scherzkeks: Als Lenk-Mal zeigt Herr Ackermann, wie selbstherrlich man siegen kann; das Pech der Kanzlerin, Frau Merkel: sie reimt sich leider nur auf Ferkel. Mit der Stirnlampe nachgeleuchtet am Samstag, dem 26. September 2009, dem Tag vor der Bundestagswahl, um 20.14 Uhr.
Thema: Selbstherrlich | Kommentare (0) | Autor: selbstherrlich





